Sicherheit im Sommer
Sicher unterwegs in den Bergen
Die Dolomiten sind ein Wander- und Bikeparadies. Mit einer guten Vorbereitung sorgen Sie dafür, dass Ihr Tag in der Natur zu einem gelungenen Erlebnis wird.
Das sollten Sie beachten:
- Planen Sie Ihre Tour sorgfältig, auch wenn Sie mit dem Lift nach oben fahren: Beschaffenheit der Wege, Entfernungen und Wetterbericht vorab prüfen!
- Richtige Ausrüstung: gutes Schuhwerk, wetterfeste Kleidung, Sonnen- und Regenschutz mitnehmen
- Genug Proviant: ausreichend Wasser und energiereiche Snacks einpacken
- Orientierung behalten: Karte, GPS, Wander- oder Bike-App nutzen und markierte Wege nicht verlassen
- Kräfte realistisch einschätzen: lieber kürzere Etappen wählen, um Überbelastung zu vermeiden
- Warnungen beachten: Gesperrte Wege dürfen nicht genutzt werden.
- Uhr im Blick behalten: Wer zeitig startet, weicht Nachmittagsgewittern aus und hat Zeit für Pausen. Falls Sie mit einer Aufstiegsanlage wieder nach unten möchten, informieren Sie sich rechtzeitig, bis zu welcher Uhrzeit sie in Betrieb ist.
Auch wichtig: Begegnen Sie der Natur mit Respekt! Lassen Sie keinen Müll liegen und nehmen Sie Rücksicht auf Tiere und Pflanzen.
Sicherheit im Winter
1. Helmpflicht
Ab der Wintersaison 2025/2026 gilt auf den Pisten bei der Ausübung von Wintersportarten wie Ski, Snowboard, Telemark, Freestyle oder Rodeln eine Helmpflicht für alle Personen, unabhängig vom Alter.
2. Haftpflichtversicherung für Schäden gegenüber Dritten
Seit dem 1. Januar 2022 müssen alle Nutzerinnen und Nutzer der Skigebiete Italiens in Besitz einer Haftpflichtversicherung für Schäden gegenüber Dritten sein. Gängige Haftpflichtversicherungen, etwa für Familien, decken den Bereich Wintersport bereits ab – es empfiehlt sich jedoch, dies mit der eigenen Versicherungsgesellschaft abzuklären. Die Haftpflichtversicherung ist nicht im Skipasspreis inkludiert. Eine Versicherung kann auch online für einzelne Tage abgeschlossen werden.
3. Alkoholverbot auf der Piste
Seit dem 1. Januar 2022 gelten auf den italienischen Skipisten dieselben Regeln wie im Straßenverkehr. Die Promillegrenze für Skifahrerinnen und Skifahrern liegt bei 0,5 Promille. Skifahren unter Drogeneinfluss ist ebenfalls verboten.
DIE 10 FIS-REGELN FÜR MEHR SICHERHEIT
Alle Skifahrer/-innen und Snowboarder/-innen müssen sich so verhalten, dass sie keine anderen gefährden oder schädigen.
Alle Skifahrer/-innen und Snowboarder/-innen müssen ihre Geschwindigkeit und Fahrweise nach ihrem Können und den Gelände-, Schnee- und Witterungsverhältnissen sowie dem Verkehr auf den Pisten anpassen.
Die vorn fahrenden Skifahrer/-innen oder Snowboarder/-innen haben stets Vorfahrt. Wer von hinten kommt, hat somit einen gewissen Abstand zum vorn fahrenden Person einzuhalten.
Überholt werden darf von rechts oder von links, aber immer nur mit einem gewissen Sicherheitsabstand, der den Überholten für alle absichtlichen oder unabsichtlichen Bewegungen genügend Raum lässt.
Alle Skifahrer/-innen oder Snowboarder/-innen, die eine Piste oder ein Trainingsgelände überqueren, müssen sich vergewissern, dass dies ohne Gefahr für sich und andere möglich ist. Genauso müssen sie vor jedem Halt vorgehen.
Skifahrer/-innen und Snowboarder/-innen müssen vermeiden, in der Mitte der Piste sowie an engen oder unübersichtlichen Stellen anzuhalten.
Alle Skifahrer/-innen und Snowboarder/-innen, die auf einer Piste aufsteigen, müssen unbedingt deren Rand benutzen.
Alle Skifahrer/-innen und Snowboarder/-innen sind verpflichtet, sich an die Zeichen und Markierungen an den Skipisten zu halten.
Bei Unfällen sind alle zur Hilfeleistung verpflichtet. Hilfe zu leisten ist eine moralische Pflicht, die für alle Sportler/-innen gilt.
Alle Skifahrer/-innen und Snowboarder/-innen, die in einen Pistenunfall verwickelt sind, ob Zeuginnen/Zeugen oder Beteiligte, ob verantwortlich oder nicht, müssen ihre Personalien angeben.