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Die Friedenstour
Der 1. Weltkrieg ist Thema dieser Tour, die dennoch optimistisch
stimmt, weil man in der grandiosen Bergwelt der Dolomiten erkennt,
wie kostbar der Friede ist. Österreichische Kaiserjäger
und deutsche Alpenkorps lieferten hier italienischen Alpini von
Mai 1915 bis November 1917 erbitterte Gefechte. Um das Epizentrum
der Kämpfe, den Col di Lana, verläuft die Tour unter den
Wänden berühmter Gipfel wie Civetta, Monte Pelmo, Tofana,
Lagazuoi, Conturines, Settsass, Sassongher, Sella und Marmolada.
Es ist ein Tagesausflug auf Traumpisten für die ganze Familie.
Spektakulär sind die Abfahrt vom Lagazuoi nach Armentarola
und die längste Piste der Dolomiten, von der Punta Rocca über
den Gletscher der Marmolada nach Malga Ciapela. Das Civetta Skigebiet
ist ein häufig gewählter Startpunkt. Man kann die Tour
auch in S. Cassiano, Corvara, Arabba und Malga Ciapela beginnen.
Ein Freilichtmuseum
An Schönheit und spektakulären Gipfelpanoramen kann die
Friedenstour mit der berühmten Sellaronda ohne weiteres mithalten.
Man ist inklusive Mittagessen 7 bis 8 Stunden unterwegs; man kann
die Tour mit dem oder gegen den Uhrzeigersinn fahren und bewältigt
dabei fast 100 Kilometer, rund die Hälfte der Strecke auf Skiern,
je ein Viertel mit Liften und Skibus. Auch eine romantische Fahrt
mit dem Pferdeschlitten ist dabei. Unter den zahlreichen Gedenkstätten
und Museen entlang der Tour sind ergreifende Mahnmale des Friedens.
Historische Dokumente zeigen das Schicksal der Soldaten, deren größter
Feind oft nicht die gegnerische Armee sondern der harte Bergwinter
war. Viele Stollen und Stellungen - zum Beispiel am Lagazuoi - sind
saniert und als Freilichtmuseum zu besichtigen. Der erfahrene Tourguide
kennt die besten Besichtigungspunkte.
Tipp:
Die wohl originellste Bar im ganzen Dolomitengebiet liegt auf dem
Fertazza-Plateau und ist ganz aus Eis gebaut. 100 verschiedene,
aromatische Schnäpse hält der Wirt hier gut gekühlt
für seine Gäste bereit.
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