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Ein Tag mit der Sonne
Die Tour beginnt am Morgen in Vierschach, wenn die Pisten silbern
glitzern und man wie auf Wolken vom Helm hinunter nach Sexten schwingt.
Dort wartet ein Pferdeschlitten und Haflinger traben glöckchenklingend
Richtung Fischleintal. Sie heißen Neuner, Zehner, Elfer, Zwölfer
und Einserkofel, die Gipfel der Sextener Dolomiten - und das nicht
von ungefähr. Von Sexten aus gesehen steht die Sonne zu diesen
Zeiten über den majestätischen Spitzen und man kann auf
"Herrgotts Zifferblatt", der beeindruckendsten Sonnenuhr
dieser Welt, tatsächlich die Stunde ablesen. Die Skitour "Meridiana"
ist also eine Fahrt in der Sonne, auf Skiern, mit dem romantischen
Pferdeschlitten und dem Skibus, durch eine unvergleichliche Winter-
und Kulturlandschaft. Zum Start schwebt man hinauf auf den mächtigen
"Helm", ein ideales Skigebiet für die ganze Familie.
Zwei Varianten
Am Fuß des "Zehners" - auch Rotwandspitze - erstreckt
sich auf fast 2000 Metern Höhe die Rotwandwiese, ein fröhliches
Ski-Paradies vor allem für Kinder. Es ist die nächste
Station der Tour. Wenn dann ein Hungergefühl an die Köstlichkeiten
der Pustertaler Küche erinnert, steht eine Entscheidung an.
Entweder kleine Runde - mit romantischer Abfahrt nach Sexten-Moos
- oder die große Tourvariante, die auf einem sanft abfallenden
Skiweg zum Kreuzbergpass führt. Innichen ist die dritte Station
der "Meridiana". Die Sonne hat den Zwölfer längst
passiert, doch noch ist es zu früh für Kultur in der romanischen
Stiftskirche oder Entspannung im Erlebnisbad. Eine Skiabfahrt geht
sich noch aus und zwar vom Haunold. Gut 3000 Meter hoch ist dieser
Felsgigant, von dem die Einheimischen erzählen, dass er ein
versteinerter Riese sei!
Tipp:
Das Helm-Plateau ist die zentrale Drehscheibe des Skigebiets und
auch ein kulinarischer Treff. In den gemütliche Stuben des
Helmrestaurants werden regionale Fischspezialitäten serviert.
Während der Wintersaison gelangen Gourmets mit den Helmbahnen
auch abends auf den Gipfel der Genüsse.
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