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Die Königin
Arabba und Malga Ciapela bieten neben Traumpisten und toller Bergkulisse
auch spektakuläre Ausflüge, wie die legendäre Sellaronda
oder eine Tagestour zur 3.342 Meter hohen Marmolada, der "Königin
der Dolomiten". Kein Dolomitengipfel ist höher, keiner
hat diesen Glanz. Von Malga Ciapela führen Seilbahnen direkt
auf den Gipfel. Beginnt man in Arabba, dann führt die Tour
zunächst auf die Porta Vescovo, deren Form an eine Bischofsmütze
erinnert. Hier öffnet sich ein herrlicher Panoramablick auf
den majestätischen Gletscher der Marmolada. Zum Aufwärmen
folgt die schnelle Piste "Ornella" hinab nach Pescoi.
Über den Grat des Passo Padon führt die Tour zum Fedaia-Pass
und von dort in drei Etappen über mehr als 1300 Höhenmeter
zur Punta Rocca, dem mit 3.269 Metern höchsten erreichbaren
Punkt im DolomitiSuperski-Gebiet, wenige Meter unter dem Marmolada-Gipfel.
Der Gipfelsieg
Der Anblick ist unvergesslich. Wie eine wahre Königin empfängt
die Marmolada den Besucher auf ihrem eis- und schneebedeckten Haupt.
Man ist auf dem Gipfel und hat das Gefühl, die ganze Welt zu
überblicken! Wer zum ersten Mal dieses Panorama sieht, hält
den Atem an. 270 Millionen Jahre brauchte die Schöpfung, um
diese gewaltigen Berge aufzutürmen. Nach Süden bricht
senkrecht eine 800 Meter hohe Wand ab, gegen Norden neigt sich der
mächtige, glitzernd angezuckerte Eispanzer zum Fedaiasee hinunter.
Vis á vis grüßt ein anderer Gigant: der Monte
Pelmo. Er wurde als erster Dreitausender der Dolomiten bezwungen.
Auf Gipfelsieg und Traumpanorama folgt eine ultimative, 12 Kilometer
lange Abfahrt! Es gibt weltweit nur ganz wenige Pisten dieser Länge
und kaum eine ist so schön. Das ist Skifahren in seiner spektakulärsten
Form.
Tipp: Marmolada-Museum
Das Marmolada-Museum an der Seilbahnstation Serauta ist eine Gedenkstätte
und zugleich Europas höchstgelegenes Museum auf 2.950 Meter!
Es erinnert an die Gebirgsfront des 1. Weltkriegs (1915-1918). Unparteiisch,
über Ideologien und Grenzen hinweg, wird hier der Männer
gedacht, die auf den eisigen Bergen kämpften und starben. Ausgestellt
sind Kriegsrelikte beider Seiten, Fotos und historische Dokumente.
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