Kultur 

 
Weissenstein

Kultur & Tradition in Südtirol

Kultur erleben und genießen

Südtirol ist reich an Kultur und Traditionen und die Menschen hier pflegen und bewahren sie mit Freude und Eifer. Wer einmal den Zauber der Herz-Jesu-Feuer, den Schmuck bei Prozessionen, die prunkvollen Feiern an Kirch- und Festtagen und die authentischen Almabtriebe erlebt hat, kennt den Bann und die Energie, die davon ausgehen.

Entdecken Sie die Kirchen und Kapellen in Welschnofen


Heimatmuseum Steinegg

Das Museum Steinegg bietet Ihnen einen unvergesslichen Ausflug in die Tiroler Geschichte. Das bäuerliche Leben, deren Verwurzelung in der Religion, die verschiedenen fast vergessenen Handwerksberufe, sowie die schmerzhaften Erinnerungen an die Kriege sind nur ein Teil der liebevoll gesammelten Exponate.

Bei der Reise durch die alten Stuben, Kammern und Arbeitsräume verspürt man das einfache Leben hautnah und ist fasziniert vom Umgang unserer Vorfahren mit der Natur. Präzise Details geben dem Museum einen besonderen Charakter. Einzigartig ist die Auferstehungskapelle, welche mit wertvollen Statuen und anderen sakralen Schätzen ausgestattet ist.

Die Besichtigung des Museums ist nur mit Führung möglich!

Im Winter ist die Besichtigung nur mit Voranmeldung und in Gruppen möglich!
Informationen und Anmeldung unter: +39 0471 376518

Führungen ab Palmsonntag bis 31. Oktober:
Dienstag bis Freitag um 10.00 und um 11.00 Uhr
Samstag, Sonn- und Feiertage um 15.00 und um 16.00 Uhr

Nachmittagsführungen im August und September:
Dienstag bis Sonntag um 15.00 Uhr

Abendführungen im Juli und August:
Dienstags um 20.30 Uhr

Am Montag ist Ruhetag

NEU
Video vom Heimatmuseum Steinegg

Erste Sternwarte Südtirols: Sternwarte "Max Valier"

In einer guten halben Stunde von Bozen aus zu erreichen und dennoch weit ab der städischen Lichtglocke liegt die erste und einzige Sternwarte Südtirols. Die Sternwarte "Max Valier" mit dem Sonnenobservatorium "Peter Anich". Sie bietet Einheimischen und Gästen Einblicke in die Welten des Weltraums, faszinierende Ansichten unserer Sonne und Tipps zur praktischen Himmelsbeobachtung.

Zur Sternwarte:

  • Panoramalage am Eingang der Dolomiten
  • Große 6m Kuppel mit Cassergrain-Spiegelteleskop
  • 80 cm Hauptspiegel mit 8 m Brennweite
  • Computergesteuerte Ausrichtung auf
  • 19 Millionen Himmelsobjekten
  • 152 mm APO Refraktor

"Peter Anich" Sonnenobservatorium

  • 190 mm APO Refraktor
  • H-alpha Protuberanzenfilter
  • Beobachtungsterrasse
  • Planetenweg 7 km durch reizvolle Landschaft

Tagsüber erwandern Sie selbständig oder geführt den Planetenweg. Sowohl die Abstände als auch die Größenverhältnisse im Sonnensystem werden umittelbar erfahrbar. Der Blick durch das Sonnenteleskop auf die brodelnde Sonne wird Ihnen sicher in Erinnerung bleiben.

Nachts offenbart sich der wahre Reichtum des Himmels. Lassen Sie sich von Experten in die Astronomie einführen, blicken Sie bei klarem Himmel durch unsere Teleskope und lassen Sie sich die Sternbilder erklären. Ob Planeten oder ferne Sternhaufen, ob unerreichbare Gasnebel oder fast greifbare Mondkrater, ob das Licht funkelder Sterne oder das fahle Leuchten ihrer Überreste - das Erlebte wird Sie nicht unberührt lassen.

Öffnungszeiten
Tagsüber: Der Planetenweg ist ganzjährig frei zugänglich, über die Öffnungszeiten des Sonnenobservatoriums informiert die Homepage: www.sternwarte.it

Nachts: Öffentliche Führungen ganzjährig jeden Donnerstag. Dauer der Führung ca. 1.5 Stunden.

Telefonische Anmeldung erforderlich.

Sonderführungen jeden Mittwoch und Freitag nach Vereinbarung.

Eintrittspreise
5,00 Euro für Erwachsene
2,50 Euro für Schüler und Studenten
Sonderführungen: 100 Euro pauschal

Wallfahrtsort Maria Weißenstein

Maria Weißenstein ist Südtirols bedeutendster Wallfahrtsort. Er gehört zu den am meisten verehrten Gnadenstätten des Landes. Beindruckend ist der lange Gang im Kloster, der mit vielen Votivtafeln beschmückt ist Maria Weißenstein (1520 m) ist Südtirols bedeutendster Wallfahrtsort.
Er gehört zu den am meisten verehrten Gnadenstätten des Landes. Seit einigen Jahrzehnten erschließen den Wallfahrtsort gute Straßen aus zwei Richtungen. Und zwar führt eine Straße aus dem Eggental über Deutschnofen nach Petersberg und Weißenstein. Die andere kommt aus dem Etschtal herauf, berührt Aldein und endet in Weißenstein. Der Strom der Wallfahrer nahm besonders seit dem Besuch des Papstes Johannes Paul II. im Juli 1988 wieder sehr zu.
Der Wallfahrtsort mit der Kirche, dem Pilgerhaus (1897 erbaut), Andenkengeschäft, Gasthof (1708 erbaut) und großem Parkplatz ist nicht nur für die frommen Pilger gut ausgerüstet sondern auch für die vielen Wanderer. Weißenstein ist ein herrlicher Ausgangspunkt für Wanderungen.
Von diesem Felssporn soll sich Leonhard im Jahre 1553 in die Tiefe gestürzt haben. Eine Treppe führt zur Grotte und zum Felsabsturz hinab. Nach der Auffindung der Muttergottesstatue und nach der Heilung, soll er sein Leben als Eremit in diesem Waldstück beschlossen haben.
Sehenswert sind die wiederhergestellten Eremitagen, Bildstöcklein und Holzskulpturen.

www.weissenstein.it  

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